Kopernikus-Gymnasium
Lintorf

Vielfalt und Anspruch

Kunst: Exkursionen und Projekte

Exkursion zum Designmuseum und Baustellenführung -die unvollendete

 

Der Kunst-Leistungskurs hat im Februar 2022 nach langer Corona-Pause einen Ausflug zur Zeche Zollverein und zum Design-Museum- Essen absolviert. Die Entwicklung des Designs, bislang nicht unbedingt ein Schwerpunkt des Unterrichts, konnten die Schüler anhand von konkreten Gegenständen der Nachkriegsgeschichte nachvollziehen. Egal ob das Design der 1950er Jahre, exemplarisch an einem der ersten günstigen Automobile, dem Fiat 500, aufgezeigt oder aktuelle Spielekonsolen wurden besprochen.

 

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Das Designmuseum hat uns in Person des Leiters dankenswerterweise eine Spezialführung gegeben, da das Haus eigentlich für den Publikumsverkehr geschlossen war. Im zweiten Teil konnten die SchülerInnen Bronzefiguren von Thomas Schütte besprechen, bevor es dann zu eine exklusiven Mittelteil des Programms kam: Die Besichtigung einer architektonischen Neugestaltung in der Essener City wurde von Frau Steindor vom Immobilienentwickler Kölbl&Kruse erklärt und die Veränderungen der Büroarchitektur im Spiegel ökonomischer und auch sozialer Anforderungen an aktuelle Arbeitswelten erklärt. Während bei dem Areal noch die Bagger kreisten, war im ehemaligen Glückaufhaus – nun Firmenzentrale von IFM – deutlich zu sehen, wie Denkmalfassade und moderne Hinterbebauung eine hybride Einheit bilden.

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Der danach geplante Besuch der Zeche Zollverein musste vom Kunstlehrer sturmbedingt abgesagt werden. Somit ergab sich leider nicht, den Dreiklang Design-Architektur-Bildende Kunst zu vollenden.


SUN (03.03.2022)


 

Schleuse 2.0: Wir stellen aus!

08.03.2021

 

Die Schülerinnen und Schüler des Kopernikus-Gymnasiums Ratingen-Lintorf stellen aus, was sie im Distanzunterricht des Faches Kunst in den vergangenen Wochen und Monaten gezeichnet, gemalt, gebaut und collagiert haben.

 

In den letzten Wochen und Monaten des Distanzunterrichtes haben die Schülerinnen und Schüler des Kopernikus-Gymnasiums im Rahmen des Kunstunterrichtes tolle künstlerische Arbeiten angefertigt. Sie haben viel gezeichnet, gemalt, gebaut und collagiert.

Eigentlich werden besonders gelungene Arbeiten ja immer in den Fluren ausgestellt, damit möglichst viele andere sie sehen können. Die Schule ist momentan aber größtenteils verwaist und kaum einer könnte sich die dort ausgestellten Sachen anschauen.

Aus diesem Grund haben die Kunstlehrer eine virtuelle Ausstellungsplattform eingerichtet, auf der die neusten und gelungensten Bilder der Schülerinnen und Schüler ausgestellt werden. So kann sich jeder anschauen, was gerade in den anderen Klassen und Jahrgangsstufen im Kunstunterricht passiert. Auch kann man sich Ideen für eigene Projekte holen.

Und das Beste: Man kann all‘ seinen Lieblingsbildern „♥“-en schenken. So können sich auch die Künstler selbst über eine kleine Anerkennung freuen.

 

Über den folgenden Link gelangt man zur virtuellen Ausstellung:

padlet.com/christinasteffans/Bookmarks

 




Reflektormonster machen den Schulweg sicherer

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Im Kunstunterricht erstellt, auf dem Rad oder Tornister geklebt: Reflektormonster machen den Schulweg (un)sicher. Angesichts der Menge von Schülern, die sich mittlerweile ohne Auto und Bus nur zu Fuß oder per Rad auf dem Weg zum Kopernikus-Gymnasium machen, ist es wichtig, die passive Sicherheit zu erhöhen. Reflektoren in Monsterform sind dabei eine individuelle Lösung, denn sie sind aus Autos bis zu hundert Metern weit sichtbar.


SUN (10/2020)


 


Kunst LK Q1  (Mai 2020)

In Collagen haben sich die Schülerinnen und Schüler mit den unterschiedlichen Aspekten der Corona-Krise auseinander gesetzt. Die Collage ist ein Medium, welches ermöglicht unterschiedlichste Materialien zu kombinieren. Oft spielen nicht nur visuelle Elemente, sondern auch Worte und Phrasen eine große Rolle. Somit ergibt sich die Möglichkeit des ganz individuellen Ausdrucks. In vielen Collagen finden sich Symbolisierungen (Schlange für das Unwahre, Fuchs für richtige Entscheidungen) und auch Bildzitate aus der Kunstgeschichte. Viel Spaß beim Schauen und Enträtseln!

(KRY)


 

  

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Subversive Installationen im öffentlichen Raum


Am KGL gibt es seit Mitte März neue Kunst zu entdecken! An unterschiedlichsten Orten finden sich Sprüche, sogenannte „Truisms“, die zum Nachdenken einladen. Manche Installation ist kaum zu übersehen, so wie das Zitat aus Dantes Göttlicher Komödie im Eingangsbereich (siehe Foto), andere Arbeiten sind kleiner und subtiler. Sie passen sich der Umgebung teilweise so gut an, dass nur wenige sie bereits gefunden haben. Insgesamt 20 Sprüche sind im Gebäude angebracht. Findest Du sie?

 

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Projektbeschreibung: Inspiriert von Jenny Holzer, einer Künstlerin, die für ihre subversiven Installationen im öffentlichen Raum bekannt ist, hat unser Kunstkurs sich an ähnlichen Werken versucht. Hauptmerkmal und das Interessante hierbei sind die eingebauten Sprüche, sogenannte "Truisms", welche zum Nachdenken anregen sollen und den Alltag für einen Moment unterbrechen. Oftmals sind sie so in ihre Umgebung integriert, dass sie nicht auf den ersten Blick auffallen. Hierfür benutzt sie zum Beispiel Werbetafeln an Kinos (siehe oben). Außerdem sind die "Truisms" inhaltlich in der Regel spezifisch auf den Ort bezogen.

 

GK Kunst Q2 (KRY)


 

Exkursion des Leistungskurses Kunst: KÖLN vs. DÜSSELDORF

 

Unser Leistungskurs Kunst besuchte am 16.3.2018 ganztägig zwei renommierte Sammlungen im Rheinland um der Kunst willen und um sich auf das Abitur vorzubereiten. Zunächst ging es nach Düsseldorf, wo der LK mit Boltanskis Installation in Berührung kam, danach wurde der Unterschied von Skulptur/Plastik und Installation auch bei der zeitgenössisch-politischen Hirschhorn-Installation  Intensif-Station studiert. Diese Installation war trotz der Baumarkt-Ästhetik sicherlich drastisch genug, um im Gedächtnis zu bleiben. Auch in dem mit grellem LED-Licht überfluteten Raum von Pamela Rosenkranz bekam der Begriff „Wirkung auf den Betrachter“ eine physisch spürbaren Bezug (s. Kachel Startseite). Leider war die sehr fordernde Installation von Thomas Saraceno (das begehbare Netz) leider nur für die Männer des TÜV und der Schweizer Firma geöffnet, die Wartungsarbeiten durchführten. Für normale Besucher war der Teil leider geschlossen. Pläne, die Installation mit Hilfe eines geliehenen Monteursanzugs im trojanischen Stil zu entern wurden mit Blick auf mögliche Hausordnungen und den engen Zeitrahmen als interessant, aber irrig, verworfen. Somit blieb nur der Kick, seine arachnophoben Vorurteile im Raum der Spinnennetze überprüfen zu können.

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Im zweiten Teil ging es mit dem Zug nach Köln zum Museum- Ludwig, in dem klassischerweise Pop-Art das Rückgrat der ständigen Sammlung bildete. Neben der Postmoderne war auch ein kurzer Ausflug in den abiturrelevanten Bereich der Moderne (Picasso) und zum Kölner Maler Gerhard Richter Teil des Programms, der mit drei Arbeiten vertreten war (s. Bild oben). 

Am Ende traf sich der LK dann zum „Frühstück“ um die Ergebnisse/Erlebnisse zu besprechen.


SUN


 


8a: Kunstunterricht im „Spinnennetz“ der Kunstsammlung NRW
 
 
Am 23. November 2017 ging es für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a zusammen mit Klassenlehrer und Förderlehrerin in luftige Höhen. Nicht nur bei der zunächst gebuchten Führung, sondern auch im praktischen Sinn. Der Künstler Thomas Saraceno hat im K 21 in der obersten Geschossdecke ein riesiges Stahlnetz gespannt. Und auf dem dürfen bis zu zehn Menschen zehn Minuten lang ausprobieren ob sie Höhenangst haben. 
Selten ist Kunst so unmittelbar und schwindelerregend erfahrbar. (SUN)
 
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Zwei Preise beim europäischen Wettbewerb mit Comics zum Thema "Der Pokemonfänger (Rattenfänger)" 


Schülerinnen und Schüler der sechsten Jahrgangsstufe haben mit ihren selbst gezeichneten Comics zwei zweite Preise in der Kategorie "Sagengestalten heute" gewonnen. 

 

In den in Partnerarbeit sehr detailliert gezeichneten Bildergeschichten, stürzt der Rattenfänger zu Hameln durch ein Zeitportal in unsere Gegenwart. Dort fängt er nach einer Verwandlung keine Ratten mehr, sondern Pokemons, um den Eltern einen Dienst zu erweisen. Als diese ihre versprochene Belohnung schuldig bleiben, passiert Unvorstellbares ... Schaue selbst, was Moritz und Wilke sowie Kristina und Joy gemeinsam gezeichnet haben!  (KRS)

 

 (Klick = Stopp)


 

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