Kopernikus-Gymnasium
Lintorf

Vielfalt und Anspruch

Literatur

 


 

Das Fach „LITERATUR“ wird in der Oberstufe in zwei aufeinander folgenden Halbjahren im sprachlich-literarisch-künstlerischen Aufgabenfeld als Grundkurs angeboten.

 

Es geht in diesem Unterricht darum, kreative Prozesse anzustoßen, die Kursteilnehmer fachlich zu begleiten und ihnen zu einer zielorientierten Umsetzung ihrer Projektideen zu verhelfen.

 
Vorgesehen sind dazu folgende Bereiche:
Die Schreibwerkstatt, alles zum Thema „Theater“ und der große Bereich „Medien“, der Audio, Foto, Film sowie weitere Multimedia-Projekte umfasst.

 

Die Schülerinnen und Schüler dieser Kurse arbeiten intensiv an der Verwirklichung ihrer Projekte, die sie schließlich öffentlich präsentieren; dabei wird die Qualität des Arbeitsfortschrittes beständig gemeinsam reflektiert. So kommt es zum einen auf die kreativ-gestalterischen Kompetenzen an sowie auch auf die Bereitschaft und die Fähigkeit, zuverlässig und konstruktiv im Team zusammenzuarbeiten. 

 


 


Bühnenpräsentation in Lintorf: „UNPRODUKTIV KREATIV“

 

Als „UNPRODUKTIV KREATIV“ überschreiben die Oberstufenschüler in Ratingen-Lintorf aus den musischen Grundkursen ihren gemeinsamen Präsentationsabend für alle aufgeschlossenen Kulturfreunde. Der etwas selbstironische Titel auf den Plakaten und Handzetteln deutet an, dass die jungen Akteure ermutigenden Anschub nötig hatten.

 

Nach langen Monaten des Entwickelns, Schreibens, Spielens, Zweifelns und Planens ist es am Freitagabend soweit: Am Freitag, dem 17. Juni 2016 um 18:30 Uhr, präsentiert der Literaturkurs des Kopernikus-Gymnasiums in Ratingen-Lintorf seine Kreativität in Form von Filmen, Theater und literarischen Beiträgen auf der Bühne der großen Aula der Schule. Alle Interessierten aus der näheren und weiteren Umgebung sind als Besucher herzlich willkommen, ältere ebenso wie die jungen.

 

Der federführende Programmgestalter, der diesjährige Literaturkurs unter Ignatius Kordecki, hat sich erst spät dazu durchgerungen, die anderen drei Grundkurse im musischen Fächerbereich zum Mitmachen bei der eigenen Bühnenpräsentation einzuladen. Die Kunstkurse (unter fachlicher Leitung von Thomas Lörx und Benedikt Sunderhaus) haben rasch Zugang zu den Themenbereichen „ORTE. PORTRÄTS. ALLTAG.“ gefunden und werden das Bühnengeschehen, in das einige selbstgedrehte Kurzfilme integriert werden, optisch mit Malerei und Fotoportät-Einfällen bereichern; der Musikkurs, den Jan Hütterott leitet, hat von den „Literaturkurslern“ das „Bolero“-Motiv bereitwillig aufgenommen und weiterentwickelt. Erwarten kann der Besucher Antwort auf Fragen wie:

Kann man Ravels „Bolero“ szenisch spielen?

Hallen Kindheits-Erlebnisse beim kreativen Porträt-Schreiben nach?

Inspirieren konkrete Alltags-Orte zur künstlerischen Auseinandersetzung?

 

Können Schüler echte Künstler sein?“ wurde vor einigen Tagen in der Pausenhalle gefragt: „Ja, natürlich!“ antwortete mit Überzeugung der Siebtklässler Lars spontan. - Es bleibt abzuwarten, zumindest bis Freitag, ob die jungen Veranstalter des Bühnenabends zeigen könne, dass in ihren „unproduktiven“ Versuchen musischer Künste auch gelungene echte Produktivität stecken kann, die Freude macht.


(Katharina Münz / Igna Thoma)


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